Erfahrungen mit dem IFLW: Absolventin Nadine Richters im Interview

Welche Erfahrungen mit dem IFLW hat Nadine Richters gemacht? Sie ist Absolventin des Fernstudiums “Integrative Lerntherapie in Theorie und Praxis” und hat Christine Falk-Frühbrodt, Pädagogische Leitung des IFLW – Institut für integrative Lerntherapie und Weiterbildung, dieses Interview gegeben.

 

Christine Falk-Frühbrodt: Im August 2016 haben Sie das Fernstudium “Integrative Lerntherapie in Theorie und Praxis” abgeschlossen. Wie sind Sie zur Lerntherapie gekommen?

Nadine Richters: Mein eigener Hintergrund ist der, dass ich ursprünglich auf Lehramt studiert habe. Mir ist jedoch schnell bewusst geworden, dass ich eigentlich die 1:1- oder Minigruppenbetreuung besser finde und vorzugsweise auch individualisiert arbeiten möchte. Deshalb habe ich mich auf die Suche begeben und bin schlussendlich auf die Idee mit der Lerntherapie gekommen.

 

Christine Falk-Frühbrodt: Wann haben Sie das erste Mal Schüler mit Lerntherapiebedarf erlebt?

Nadine Richters: Im Referendariat hatte ich des Öfteren mit leserechtschreibschwachen Schülern zu tun und ich merkte, dass ich mein Augenmerk häufig eher auf diese Kinder lenkte. Ende 2015 habe ich dann mit dem Fernstudium “Integrative Lerntherapie in Theorie und Praxis” beim IFLW begonnen.

 

Christine Falk-Frühbrodt: Das IFLW bildet seit 2003 Lerntherapeuten und Lerntherapeutinnen aus. Damals waren wir das einzige Institut mit Ausbildungsgruppen in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und München. Mittlerweile kann die einstige Präsenzweiterbildung zeitlich flexibel von zu Hause absolviert werden. Warum haben Sie sich zu unserem Fernstudium angemeldet?

Nadine Richters: Ich habe verschiedene Ausbildungsgänge und deren Inhalte miteinander verglichen und bin zu dem Schluss gekommen, dass beim IFLW das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr stimmig ist. Man bekommt sehr viele Inhalte für eine angemessene Studiengebühr. Für ein Fernstudium habe ich mich deshalb entschieden, weil ich eine Ausbildung gesucht habe, die ich berufsbegleitend und ohne Präsenzverpflichtung absolvieren kann, und die aber gleichzeitig eine Zertifizierung bzw. Fachkundeprüfung bietet und eine gute Reputation hat.

 

Christine Falk-Frühbrodt: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Fernstudium gemacht?

Nadine Richters: Die Lerninhalte sind wirklich sehr gut aufbereitet und vor allem, was mir sehr wichtig ist, praxisorientiert. Es gibt auch des Öfteren Querverweise und es wird einem viel zur Vertiefung ans Herz gelegt, seien es die Therapieprogramme oder weiterführende Literatur. Außerdem finde ich gut, dass die Studienbriefe von Praktikerinnen geschrieben worden sind und nicht der Feder von reinen Uni-Lehrenden entstammen.

 

Christine Falk-Frühbrodt: Das Fernstudium beinhaltet 18 Studienbriefe. Welche Lerninhalte haben Sie am meisten interessiert?

Nadine Richters: Mich haben speziell die Lerninhalte zur Motivationsförderung und die zur Therapie von LRS und Konzentrationsschwächen interessiert. Ich habe meinen Schwerpunkt auf Sprach- und Konzentrationsförderung gelegt und arbeite heute auch aktiv in diesen Bereichen.

 

Christine Falk-Frühbrodt: Mitunter werden wir nach dem ungefähren wöchentlichen Lernaufwand gefragt. Wie viele Stunden pro Woche waren es bei Ihnen?

Nadine Richters: Ich habe die Lerninhalte wöchentlich etwa sechs bis sieben Stunden bearbeitet, da ich die Querverweise zu weiterführender Literatur und auch die Therapieprogramme studiert habe.

 

Christine Falk-Frühbrodt: Sie haben das Fernstudium vor einem halben Jahr abgeschlossen. Was machen Sie heute?

Nadine Richters: Ich leite eine Kita und arbeite nebenberuflich als mobile Sprachtrainerin für Englisch und Französisch. Auch dabei hat mir die Lerntherapieausbildung geholfen. Zudem bin ich Lerntherapeutin für LRS und Konzentrationsprobleme. Ich stehe auch kurz davor, die Fachkundeprüfung “LRS-Therapeut/in (IFLW)” abzulegen.

 

Christine Falk-Frühbrodt: Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und danken für das Gespräch.