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10 Beispielfragen zur Fachkundeprüfung "Integrative/r Lerntherapeut/in (IFLW)"

Diese zehn Beispielfragen zur Fachkundeprüfung "Integrative/r Lerntherapeut/in (IFLW)" sollen einen Eindruck von der Art und dem Anspruch der Prüfungsfragen vermitteln. Die korrekten Antworten finden Sie am Ende dieser Seite.

1. Welches Buch gilt als Klassiker der integrativen Lerntherapie?

a) „Teufelskreis Lernstörungen“ von Betz und Breuninger

b) „Bausteine der kindlichen Entwicklung“ von Ayres

c) „Pädagogische Psychologie“ von Krapp und Weidenmann

2. Was ist der wichtigste inhaltliche Unterschied zwischen Lerntherapie und Nachhilfe?

a) In einer Lerntherapie können spielerische Elemente enthalten sein; in Nachhilfeunterricht nicht.

b) Lerntherapie geht über das reine Stoffverständnis hinaus.

c) Im Gegensatz zur Nachhilfe hat Lerntherapie immer einen systemischen Ansatz.

3. Die Diagnostischen Bilderlisten (DBL) von Dummer-Smoch...

a) ermöglichen eine zuverlässige Diagnostik visueller Wahrnehmungsstörungen

b) geben Auskunft über den Leistungsstand eines Kindes im Bereich der alphabetischen Strategie.

c) sind ein geeignetes Testverfahren zur Erfassung des orthographischen Regelwissens.

4. Die Ursachen von Wahrnehmungstrennschärfefehlern...

a) liegen immer im Bereich der visuellen Wahrnehmung

b) können im Bereich der auditiven Wahrnehmung und Verarbeitung liegen.

c) sind unbekannt.

5. Was ist ein Beispiel für extrinsische Motivation?

a) Das Kind strengt sich an, weil ihm eine Belohnung versprochen wurde.

b) Das Kind strengt sich an, weil ihm die Aufgabe Spaß macht.

c) Das Kind strengt sich an, weil es endlich lesen lernen möchte.

6. Wie kann eine Lerntherapeutin die extrinsische Motivation eines Kindes fördern?

a) indem sie die Neugier des Kindes weckt

b) indem sie ein Verstärkersystem (z.B. einen Punkteplan) einführt

c) indem sie ihre Lehrmethoden häufig wechselt

7. Wann kann mit der Förderung der orthographischen Rechtschreibung begonnen werden?

a) sobald die Eltern des Kindes dies wünschen

b) sobald das lautgetreue Schreiben verinnerlicht ist

c) sobald das Kind über phonologische Bewusstheit verfügt

8. Warum ist eine Rechenschwäche nicht mit einer Rechenstörung gleichzusetzen?

a) Da gibt es keinen Unterschied: Die Begriffe können synonym verwendet werden.

b) weil nur die Rechenschwäche bei Kindern vorkommt; die „Rechenstörung“ hingegen bei Erwachsenen

c) weil die „Rechenstörung“ im Gegensatz zur „Rechenschwäche“ im Diagnosehandbuch ICD-10 steht und demnach eine offizielle medizinische Diagnose ist

9. Dürfen Lerntherapeuten ADHS diagnostizieren?

a) Das darf jeder.

b) Ja. Lerntherapeuten dürfen das.

c) Das dürfen Lerntherapeuten nur, wenn sie gleichzeitig, Ärzte, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker sind.

10. Warum ist ein Konzentrationstraining nicht immer sinnvoll?

a) weil zu viel Konzentrationsförderung das Gegenteil bewirkt

b) weil man für ein Konzentrationstraining eine Gruppe von Kindern benötigt

c) weil nicht alle Lerntherapiekinder einen entsprechenden Bedarf haben und Lerntherapiezeit möglichst sinnvoll genutzt werden sollte

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Lösungen:

1.a), 2.b), 3.b), 4.b), 5.a), 6.b), 7.b), 8.c), 9.c), 10.c)


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