{"id":1476,"date":"2015-10-22T11:02:58","date_gmt":"2015-10-22T09:02:58","guid":{"rendered":"http:\/\/iflw.de\/blog\/?p=1476"},"modified":"2018-06-27T07:54:11","modified_gmt":"2018-06-27T05:54:11","slug":"elternberatung-bei-ads-adhs-eltern-als-co-therapeuten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/ads-adhs\/elternberatung-bei-ads-adhs-eltern-als-co-therapeuten\/","title":{"rendered":"Elternberatung bei ADS\/ADHS: Eltern als Co-Therapeuten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><em>Lesen Sie, welche Beratungsgrunds\u00e4tze in der Elternberatung bei ADS\/ADHS gelten und welche Rolle die Eltern dabei einnehmen.<\/em><\/p>\n<p>Beratung in Erziehungsfragen findet nicht nur in den \u00fcber 1000 Erziehungs- und Familienberatungsstellen im gesamten Bundesgebiet statt, sondern ist als niederschwelliges Angebot in zahlreichen anderen Einrichtungen etabliert. \u00dcberall wo Kinder beaufsichtigt, beschult oder therapiert werden, entstehen Beratungsanl\u00e4sse. Kinderg\u00e4rten, Schulen, Horte, Ergo-, Heilp\u00e4dagogik-, Logop\u00e4die- und Lerntherapiepraxen sowie Selbsthilfegruppen bieten Raum f\u00fcr Elternarbeit. Mal bitten Eltern um eine Beratung; mal geht die Initiative zum Gespr\u00e4ch von der Beraterin aus. In diesem Artikel werden beide Ausgangssituationen betrachtet. Die dargestellten Beratungsgrunds\u00e4tze gelten insbesondere f\u00fcr die Arbeit mit Eltern unaufmerksamer, impulsiver und hyperaktiver Kinder.<\/p>\n<h2>Was macht Elternberatung bei ADS\/ADHS so besonders?<\/h2>\n<p>Die Einbeziehung der engsten Bezugspersonen in die Therapie des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms gilt als zentraler Baustein im Rahmen eines multimodalen Gesamtkonzepts. Eine gute Elternarbeit ist wie eine Br\u00fccke, \u00fcber die in der Therapie erworbene Kompetenzen den Weg in den Alltag finden k\u00f6nnen. Aufgrund der famili\u00e4ren emotionalen Bindung haben Eltern stets einen gr\u00f6\u00dferen Einfluss auf das Denken und Verhalten des Kindes als alle Co-Erziehenden. Erzieher\/innen, Lehrer\/innen, Psycho-, Ergo- und Lerntherapeutinnen steht immer ein kurzer Zeitraum f\u00fcr die Arbeit mit dem Kind zur Verf\u00fcgung. Wie viel mehr Inseln k\u00f6nnten angesteuert werden, wenn die Eltern mit im Ruderboot s\u00e4\u00dfen!<\/p>\n<p>Sch\u00e4tzungsweise jedes zweite Kind mit ADS\/ADHS hat ein Elternteil, das aufgrund seiner Verhaltensmuster die gleiche Diagnose erhalten k\u00f6nnte. Unaufmerksamkeit, un\u00fcberlegtes Handeln, Organisationsprobleme, Desinteresse an monotonen Aufgaben und emotionale \u00dcberempfindlichkeit auf Seiten der Mutter oder des Vaters f\u00fchren h\u00e4ufig dazu, dass diese Eltern dem Ideal der liebevoll-konsequenten Erziehung nicht entsprechen. Wer selbst keine Strukturen kennt, kann diese auch nicht seinen Kindern vermitteln, und wer seine Impulse selten im Griff hat, gibt zum Erziehen unangemessene Lautst\u00e4rke hinzu, straft oft und versucht im n\u00e4chsten Moment, mit ganz viel Gro\u00dfz\u00fcgigkeit alles wieder gut zu machen.<\/p>\n<h2>Leuchtturm sein f\u00fcr das Kind<\/h2>\n<p>Idealerweise nehmen Mutter und Vater die Rolle eines Leuchtturms ein, der die Kinder durch die von allgegenw\u00e4rtigen Verfehlungen ges\u00e4umte Fahrrinne in den Hafen f\u00fchrt. Sind sich die Eltern in wesentlichen Erziehungsfragen uneins, stellen sie zwei Leuchtt\u00fcrme dar, die den Kindern unterschiedliche Wege weisen. Insbesondere f\u00fcr grenz\u00fcberschreitende Kinder, die eindeutige Regeln ben\u00f6tigen, ist dies eine schwierige Situation. Egal wessen Leuchtfeuer sie folgen, stets droht Ungemach. Diese Konstellation liegt besonders h\u00e4ufig in Familien mit einem selbst betroffenen, wenig konsequenten Elternteil vor. Verunsicherung des Kindes und Schwierigkeiten auf der Paarebene, die sich sowohl negativ auf das Erziehungsverhalten als auch auf die innerfamili\u00e4re Atmosph\u00e4re auswirken, k\u00f6nnen die Folgen sein.<\/p>\n<h2>Eltern als Experten<\/h2>\n<p>Wesentliche Voraussetzung f\u00fcr eine gute Beratung ist gegenseitige Akzeptanz und Bereitschaft zum Austausch auf Augenh\u00f6he. Von einem hohen Ross ber\u00e4t es sich schlecht. Eltern sind Experten in eigener Sache und m\u00fcssen als solche behandelt werden, sonst kann Beratung leicht zu unerw\u00fcnschter Belehrung werden. Viele M\u00fctter und V\u00e4ter, die von sich aus das Gespr\u00e4ch suchen, haben einen langen Weg hinter sich und verf\u00fcgen \u00fcber vielerlei Einsichten und Kompetenzen. Eltern kennen ihr Kind besser als jeder andere. Sie wenden sich an uns, um sich auszusprechen, geh\u00f6rt zu werden und Anregungen f\u00fcr den Erziehungsalltag zu erhalten. Dass sich Erziehungsprobleme, die meist auch Beziehungsprobleme sind, nicht mit ein paar locker aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelten Tipps im Nu aufl\u00f6sen lassen, wissen die meisten Ratsuchenden. Und wer es nicht wei\u00df, muss es gesagt bekommen, damit falsche Erwartungen gar nicht erst entstehen.<\/p>\n<h2>Schnelle Tipps sind gef\u00e4hrlich<\/h2>\n<p>Mittel- bis langfristiges Ziel jeder Elternberatung sollte die Hilfe zur Selbsthilfe sein. Wer stets fertige L\u00f6sungen pr\u00e4sentiert, f\u00f6rdert ein Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis, das dieses Ziel weit in die Ferne r\u00fcckt. Manche Elternberater\/innen sind regelrechte \u201eErziehungstippmaschinen\u201c, die jede Frage aufnehmen und ohne Z\u00f6gern eine mehr oder weniger passende Antwort ausspucken. Diese Form der Beratung hilft Eltern nur f\u00fcr den Moment, mitunter jedoch auch gar nicht, weil die genauen Umst\u00e4nde des wahrgenommenen Erziehungsproblems unber\u00fccksichtigt bleiben. Stellen Sie sich eine Mutter vor, die sich mit einer typischen \u201eWas mache ich, wenn\u201c-Frage an uns wendet und einen Ratschlag erh\u00e4lt, den sie bereits zur Gen\u00fcge kennt und immer wieder ohne Erfolg umsetzt. Sicher wird sie nicht das Gef\u00fchl haben, bei uns an der richtigen Adresse zu sein.<\/p>\n<h2>Mit Fragen zur L\u00f6sung f\u00fchren<\/h2>\n<p>Die Gespr\u00e4chstherapie geht davon aus, dass nicht der Therapeut dem Klienten den Weg weist, sondern ihn im Gespr\u00e4ch zu seiner eigenen L\u00f6sung f\u00fchrt. Dieses Modell ist auf die Elternberatung \u00fcbertragbar. Fassen Sie zun\u00e4chst die Aussagen der Mutter bzw. des Vaters in eigenen Worten zusammen. Verwenden Sie eine vorsichtige, Widerspruch zulassende Formulierung, z.B. \u201eDie schulischen Probleme Ihres Sohnes scheinen in Ihrer Familie ein zentrales Problem zu sein. Habe ich Sie richtig verstanden, dass Sie sich zun\u00e4chst im Bereich des Lernens Erleichterungen erhoffen und die Geschwisterstreitigkeiten im Moment zweitrangig sind?\u201c. Hier k\u00f6nnen sich die Eltern verstanden f\u00fchlen und zustimmen oder die Situation mit erg\u00e4nzenden Worten pr\u00e4zisieren.<\/p>\n<p>In einer warmherzigen und respektvollen Beratungsatmosph\u00e4re f\u00e4llt das Reden leichter. Mitunter sind jedoch auch kleine Ermunterungen erforderlich, z.B. wenn es darum geht, eine typische Erziehungsschwierigkeit genau zu schildern, um sie schon im Moment des Beschreibens einer ersten Analyse zu unterziehen. Diese so genannten T\u00fcr\u00f6ffner k\u00f6nnen verbaler Art sein, z.B. \u201eHm, Hm. Ich verstehe\u2026\u201c, \u201eM\u00f6chten Sie mehr dar\u00fcber erz\u00e4hlen?\u201c oder auch \u201eLassen Sie uns gemeinsam schauen, wie es zu diesem Wutanfall gekommen ist. Wie lief das genau ab?\u201c Hilfreich sind auch nonverbale Zeichen der Empfangsbereitschaft und des Interesses, die sich in Blickkontakt, Kopfnicken und einer zugewandten K\u00f6rperhaltung \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Stellen Sie den Eltern folgende Fragen, sofern sie die Antworten nicht bereits von sich aus gegeben haben: Wie sieht das Problemverhalten konkret aus? Seit wann wird es beobachtet? In welchen Situationen verh\u00e4lt sich das Kind so? In welchen zeigt es akzeptables Verhalten? In Gegenwart welcher Personen tritt das Verhalten auf? Wie reagieren die Mutter, der Vater, Geschwisterkinder und ggf. das weitere Umfeld auf dieses Verhalten? Welche Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze gibt es? Mit dieser systematischen Problemanalyse k\u00f6nnen die ausl\u00f6senden bzw. verst\u00e4rkenden Bedingungen und mitunter auch schon erste L\u00f6sungsans\u00e4tze von den Eltern erkannt werden. Um diesen Prozess nicht zu st\u00f6ren, sollten Sie sich in dieser Phase der Beratung mit eigenen Hypothesen und Ratschl\u00e4gen zur\u00fcckhalten.<\/p>\n<h2>Tr\u00fcffelschwein sein<\/h2>\n<p>Gute Berater\/innen sehen ihre Aufgabe nicht darin, Eltern Verfehlungen nachzuweisen und mit ihnen Probleme zu besprechen. Wer erzieht, macht zwangsl\u00e4ufig Fehler. Diese Regel kennt keine Ausnahme. Vielversprechender ist es, Ausnahmen von Problemen, Ressourcen und L\u00f6sungen in den Blick zu nehmen. Der Ausbau einer schon vorhandenen L\u00f6sung, so klein sie auch sein mag, bietet bessere Chancen auf ein gutes Gef\u00fchl bei den Eltern und damit auch auf ein harmonischeres Familienleben. Suchen Sie nach Tr\u00fcffeln: \u201eWie haben Sie es bisher geschafft, diese schwierige Situation zu bew\u00e4ltigen?\u201c, \u201eWas oder wer hat Ihnen dabei geholfen?\u201c, \u201eIch bin beeindruckt, was Sie geschafft haben. Wie machen Sie das?\u201c. Fragen dieser Art st\u00e4rken das Selbstbewusstsein der Eltern, das nach vielen Jahren der Selbstzweifel oft in einem desolaten Zustand ist. Wenn wir uns konsequent auf Schatzsuche statt Fehlersuche begeben und unsere Anerkennung echt ist, k\u00f6nnen wir Eltern mit Worten stark machen f\u00fcr die St\u00fcrme des Alltags.<\/p>\n<h2>Eltern zum Gespr\u00e4ch einladen<\/h2>\n<p>Mitunter versp\u00fcren mit dem Kind befasste Fachleute angesichts eines aktuellen Ereignisses oder einer Entwicklung das Bed\u00fcrfnis und die Notwendigkeit zum Austausch mit den Eltern. Das ist nicht selten eine heikle Angelegenheit, weil viele Eltern Schuldzuweisungen gewohnt sind und auch wohlmeinenden Kontaktaufnahmen zun\u00e4chst kritisch gegen\u00fcberstehen. Es ist sehr wichtig, dass beratend T\u00e4tige Gespr\u00e4che dieser Art vorbereiten. \u00dcberlegen Sie sich gut, was Ihnen am Kind und seinen Eltern positiv auff\u00e4llt und teilen Sie zun\u00e4chst diese Beobachtungen mit. Achten Sie darauf, dass Sie die sich einstellende gute Atmosph\u00e4re nicht mit einem nachgestellten Aber zunichte machen: \u201eBei mir in der Ergotherapie macht Justin was\u00a0<span class=\"stf\">situationsgerechtes Verhalten angeht\u00a0<\/span>gro\u00dfe Fortschritte, aber zu Hause scheint es noch immer an Strukturen zu fehlen\u201c. Besser w\u00e4re: \u201eBei mir in der Ergotherapie macht Justin was\u00a0<span class=\"stf\">situationsgerechtes Verhalten angeht\u00a0<\/span>gro\u00dfe Fortschritte. Wie ist es bei Ihnen zu Hause?\u201c.<\/p>\n<h2>Probleme l\u00f6sen, wo sie entstehen<\/h2>\n<p>Wenn Sie sich als Erzieher\/in oder Lehrer\/in eines Kindes mit ADS\/ADHS an die Eltern wenden, sollten Sie stets daran denken, dass sich diese Kinder in der Gruppe anders verhalten als im Einzelsetting. Es ist gut m\u00f6glich, dass die Mutter oder der Vater zu Hause weit weniger Konflikte wahrnehmen. Das hat weder mit Sch\u00f6nf\u00e4rberei auf Seiten der Eltern noch mit mangelnder Professionalit\u00e4t auf Ihrer Seite zu tun. Es bringt auch nichts, die Eltern zu Ermahnungen oder gar Bestrafungen des Kindes anzuhalten. In Gruppendynamiken begr\u00fcndete Schwierigkeiten sind stets eine Herausforderung f\u00fcr die Gruppenleitung. Ein Weiterreichen des Problems an das Elternhaus ist nicht m\u00f6glich, wohl aber k\u00f6nnten sich Eltern angesichts einer Vielzahl von Klagen dazu gedr\u00e4ngt f\u00fchlen, den Druck auf das Kind zu erh\u00f6hen. Das kann zu einer Verschlechterung der Eltern-Kind-Beziehung f\u00fchren.<\/p>\n<h2>Im Konkreten bleiben<\/h2>\n<p>In Gespr\u00e4chen mit Eltern sollten Probleme stets anhand konkreter Beispiele m\u00f6glichst unaufgeregt verdeutlicht werden. Die Aussage \u201eIhr Sohn ist unglaublich aggressiv und das nicht erst seit gestern\u201c weckt m\u00fctterliche und v\u00e4terliche Schutzinstinkte. Schnell nimmt das Gespr\u00e4ch eine emotionale F\u00e4rbung an, die einem echten Austausch im Wege steht. Besser ist es, eine Beobachtung zu schildern und dabei klar zwischen dem Verhalten des Kindes und seiner Person zu unterscheiden: \u201eIch sehe gelegentlich, dass Ihr Sohn die Bausteint\u00fcrme anderer Kinder umst\u00f6\u00dft und dass er kneift. Heute Morgen hat er das bei Hanna gemacht, nachdem sie ihm deutlich gesagt hat, dass er nicht mitspielen darf. Das macht mich traurig, weil ich wei\u00df, wie sehr sich Kevin Freunde w\u00fcnscht. Kennen Sie dieses Verhalten aus anderen Situationen? Was meinen Sie als Mutter, was Kevin in diesen Momenten braucht?\u201c. Diese vorwurfsfreie Haltung und der Verzicht auf Verallgemeinerungen erm\u00f6glichen ein gemeinsames Arbeiten an f\u00fcr Kevin gangbaren Wegen.<\/p>\n<h2>Patentrezepte? \u2013 Die gibt es nicht!<\/h2>\n<p>Beratungsgespr\u00e4che sollen aufbauen und Kraft f\u00fcr die n\u00e4chsten Schritte geben. Hilfreich ist das Erinnern an Erfolge, \u00fcberstandene Krisen und vorhandene Ressourcen. Tipps sollten sehr zur\u00fcckhaltend und wenn, dann erst ganz am Ende einer gemeinsamen Situationsanalyse gegeben werden. Denken Sie daran, dass es auch in der Erziehung von Kindern mit ADS\/ADHS keine Patentl\u00f6sungen gibt. Stets sollten Eltern aus einer Reihe von m\u00f6glichen Handlungsalternativen die f\u00fcr sie und ihr Kind stimmigste Strategie selbst ausw\u00e4hlen. Dazu bedarf es einer Beraterin, die viele Wege zum Ziel kennt und der Versuchung widersteht, ihre Ansichten und Ideen f\u00fcr die Eltern verbindlich zu machen.<\/p>\n<p>Eine konsequente Orientierung an den Werten und M\u00f6glichkeiten der nicht selten selbst betroffenen Eltern ist die beste Grundlage f\u00fcr eine gelingende Elternarbeit. Raten Sie nicht zu einem Punkteplan, wenn Sie wissen, dass die Mutter selbst Schwierigkeiten mit dem Einhalten von Vereinbarungen hat. Dann braucht sie etwas, das weniger anspruchsvoll in der Umsetzung ist. Schlagen Sie Eltern auch nicht vor, ein stark erregtes Kind gegen seinen Willen in sein Zimmer zu sperren. Diese Form der Auszeit kann eine verfahrene Situation erst recht zur Eskalation f\u00fchren, wenn die Eltern ihre Impulse nicht unter Kontrolle haben. Dann ist es besser, selbst das Feld zu r\u00e4umen und erst einmal zur Ruhe zu kommen.<\/p>\n<h2>Eltern geben ihr Bestes<\/h2>\n<p>Gehen Sie stets davon aus, dass Eltern ihr Bestm\u00f6gliches geben. Wenn sie es besser k\u00f6nnten, w\u00fcrden sie es besser machen. Unaufmerksame, impulsive und hyperaktive Kinder haben besondere Erziehungsbed\u00fcrfnisse, die viele Erwachsene an Grenzen f\u00fchren, nicht nur die Eltern. Schauen Sie auf die St\u00e4rken der Eltern und helfen sie ihnen, diese auszubauen. Das Motto sollte lauten: \u201eMach mehr von dem, was du gut kannst, dann hast du weniger Zeit f\u00fcr das Negative.\u201c Schon kleine Ver\u00e4nderungen in der Sichtweise oder im Verhalten der Eltern k\u00f6nnen Gro\u00dfes nach sich ziehen, weil die davon ausgehenden Impulse Dynamik in das System Familie bringen. Das kann z.B. der Auftrag sein, systematisch nach erw\u00fcnschten Verhaltensweisen zu suchen und das Kind daf\u00fcr zu belohnen. Das leidige Schimpfen und Strafen reduziert sich dadurch fast von ganz allein.<\/p>\n<h2>So werden Sie Elternberater\/in<\/h2>\n<p>Im\u00a0<a href=\"https:\/\/iflw.de\/fernstudium\/ADS_ADHS\/fortbildung_elternberatung_ads_adhs.htm\">Fernlehrgang &#8222;Elternberater\/in bei ADS\/ADHS&#8220;<\/a> lernen Sie das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS\/ADHS) kennen und erhalten unser Beratungskonzept, das auf Gespr\u00e4chsf\u00fchrungstechniken und Ans\u00e4tzen aus der l\u00f6sungsorientierten Kurzzeittherapie basiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesen Sie, welche Beratungsgrunds\u00e4tze in der Elternberatung bei ADS\/ADHS gelten und welche Rolle die Eltern dabei einnehmen. Beratung in Erziehungsfragen findet nicht nur in den \u00fcber 1000 Erziehungs- und Familienberatungsstellen im gesamten Bundesgebiet statt, sondern ist als niederschwelliges Angebot in zahlreichen anderen Einrichtungen etabliert. \u00dcberall wo Kinder beaufsichtigt, beschult oder therapiert werden, entstehen Beratungsanl\u00e4sse. Kinderg\u00e4rten, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1867,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_uag_custom_page_level_css":"","site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-1476","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ads-adhs"],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ADHS.png",200,200,false],"thumbnail":["https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ADHS-150x150.png",150,150,true],"medium":["https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ADHS.png",200,200,false],"medium_large":["https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ADHS.png",200,200,false],"large":["https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ADHS.png",200,200,false],"1536x1536":["https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ADHS.png",200,200,false],"2048x2048":["https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ADHS.png",200,200,false]},"uagb_author_info":{"display_name":"Christine Falk-Fr\u00fchbrodt, M.A.","author_link":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/author\/christine\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Lesen Sie, welche Beratungsgrunds\u00e4tze in der Elternberatung bei ADS\/ADHS gelten und welche Rolle die Eltern dabei einnehmen. Beratung in Erziehungsfragen findet nicht nur in den \u00fcber 1000 Erziehungs- und Familienberatungsstellen im gesamten Bundesgebiet statt, sondern ist als niederschwelliges Angebot in zahlreichen anderen Einrichtungen etabliert. \u00dcberall wo Kinder beaufsichtigt, beschult oder therapiert werden, entstehen Beratungsanl\u00e4sse. Kinderg\u00e4rten,&hellip;","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1476","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1476"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1476\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1476"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1476"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iflw.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}