12 Jahre Ausbildung „Systemische Beraterin“ / „Systemischer Berater“ am IFLW

Haben Sie einen pädagogischen, psychologischen oder therapeutischen Beruf? Dann werden Sie wissen, dass eine Weiterbildung zur Systemischen Beraterin / zum Systemischen Berater eine sinnvolle Zusatzqualifikation darstellt und mittlerweile von vielen Arbeitgebern vorausgesetzt wird. Bereits seit 2008 führt das IFLW zum Abschluss „Systemische Beraterin“ bzw. „Systemischer Berater“. Lesen Sie nachfolgend, was das Besondere an unserer Ausbildung ist.

Fokus auf Pädagogik, Psychologie und Therapie

Die Ausbildung zur Systemischen Beraterin / zum Systemischen Berater am IFLW hat sich um 2007 aus unserer Zusatzausbildung in Lerntherapie heraus entwickelt. Zu dem Zeitpunkt waren in unserer Ausbildung zur Lerntherapeutin / zum Lerntherapeuten zwei Seminare zum Thema „Gesprächsführung, Beratung und Elternarbeit“ enthalten. Die Inhalte dieser systemischen Seminare fanden großen Anklang bei den Teilnehmenden. Viele wünschten sich eine Vertiefung in Form einer systemischen Grundausbildung, die neben dem Beruf und der Familie absolviert werden kann. Bereits ein Jahr später startete der erste Kurs. Angemeldet hatten sich ausschließlich Fachleute aus dem pädagogischen, psychologischen oder therapeutischen Bereich, u.a. Sozialpädagoginnen, Sozialarbeiter, Lehrer, Psychologinnen und Ergotherapeutinnen. Dieser Fokus auf Pädagogik, Psychologie und Therapie – weniger auf unternehmensinterne Abläufe und Verkauf – ist bis heute erhalten geblieben.

Fundierte Systemische Weiterbildung in kurzer Zeit

Unsere Ausbildung zur Systemischen Beraterin / zum Systemischen Berater besteht aus fünf Präsenzwochenenden (Samstag und Sonntag) sowie einem E-Learning-Modul. Im Vergleich zu den Weiterbildungsangeboten vieler anderer Institute ist das kurz. Dort dauert eine Ausbildung zur Systemischen Beraterin / zum Systemischen Berater in der Regel zwei Jahre. Viele unserer Interessenten sind jedoch fachlich vorgebildet, berufstätig und oft bereits beratend tätig. Daher benötigen sie eine Weiterbildung mit hohem Praxisbezug. Das bedeutet, dass die Ausbildungsinhalte möglichst direkt in der Praxis anwendbar sein sollten. Die Ausbildung zur Systemischen Beraterin / zum Systemischen Berater am IFLW erfüllt diesen Anspruch.

Gerader Weg zum Abschluss

Für den Abschluss der Weiterbildung zur Systemischen Beraterin / zum Systemischen Berater ist eine mindestens zehn Seiten umfassende Dokumentation einer selbst durchgeführten Beratung mit mindestens drei Gesprächsterminen einzureichen. Supervision, Intervision, Praxisstunden sowie Eigenarbeit in Form von Selbsterfahrung sind ohne Zweifel sinnvolle zusätzliche Elemente. Sie sind bei uns jedoch keine Bedingungen für die Erlangung des Abschlusses. Wir wollen Ihnen Handwerkszeug aus der Systemischen Beratung und Therapie vermitteln und auf Grundlage Ihrer Abschlussdokumentation mit dem Zertifikat „Systemische Beraterin“ / „Systemischer Berater“ bestätigen, dass Sie Ihr neu erworbenes Wissen mit Erfolg anwenden können. Nicht mehr und nicht weniger können Sie von unserer Ausbildung erwarten.

Anerkennung in der Berufswelt

Ein Teil unserer Teilnehmenden finanziert die Weiterbildung selbst, manche mit dem Bildungsscheck NRW oder dem Prämiengutschein. Der andere Teil wird vom Arbeitgeber angemeldet. Dazu gehören zum Beispiel die TU Braunschweig, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH, die Schultz-Hencke-Heime, der Arbeitsgemeinschaft Spina bifida und Hydrocephalus Landesverband Brandenburg e.V. und der Jugendhilfeverbund in der Uckermark. Andere unserer mittlerweile über 350 Absolventinnen und Absolventen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, Luxemburg und Schweden sind heute als Systemische/r Berater/in in eigener Praxis erfolgreich selbstständig. Über diese Akzeptanz unserer Weiterbildung in der Arbeitswelt freuen wir uns sehr.