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Wir bilden aus: Integrative Lerntherapeutin / Integrativer Lerntherapeut |
Unter Rechenstörung (ICD-10) versteht man die Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar sind. Das Defizit betrifft die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie und Differential- sowie Integralrechnung benötigt werden.
Als Ursachen von Dyskalkulie gelten Orientierungs- und Wahrnehmungsstörungen, die insbesondere die Raum- und Zeitorientierung, die visuelle Wahrnehmung, die visuelle Vorstellungskraft und das Gedächtnis betreffen. Rechenschwache Kinder habe Schwierigkeiten, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden, Sinneseindrücke richtig einzuordnen und mit vorhandenen Erfahrungen zu verbinden.
Da es kein einheitliches Erscheinungsbild der Dyskalkulie gibt, muss eine Dyskalkulietherapie maßgeschneidert sein. Die eingesetzten Methoden richten sich nach den individuelle Lernvoraussetzungen des Schülers. In der Diagnostik wird zunächst der Förderbedarf festgestellt. Die nachfolgende Therapie setzt bei den Stärken des Schülers an. Das schafft Vertrauen in die eigene Kompetenz - eine Grundvoraussetzung für eine effektive Förderung.
Rechenschwache Schüler haben zumeist ein negatives Selbstbild. Versagens- und Schulangst sowie Verhaltensauffälligkeiten wie Konzentrationsmangel, Merkstörungen, mangelnde Ausdauer, Ablenkbarkeit oder Hyperaktivität können eine psychologische Beratung erforderlich machen.
IFLW - Institut für integratives Lernen und
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