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| Ort | Prüfungstermin | Veranstaltungsnummer |
| beliebig (da Online-Prüfung) | jederzeit | VT-366-PR |
Der Begriff Verhaltenstherapie wurde von dem deutsch-englischen Psychologen Hans J. Eysenck eingeführt und bezeichnet die Gesamtheit aller therapeutischer Verfahren, die eine Veränderung des Verhaltens zum Ziel haben. Ursprünglich geht die Verhaltenstherapie auf den Behaviorismus zurück. Ausgangspunkt dieser sozialpsychologischen Forschungsrichtung ist das menschliche Lernverhalten und die Erkenntnis, dass klassische und operante Konditionierung bei Tieren und Menschen zu neuen Verhaltensweisen führen kann. In der Therapie wird der Patient über Neulernen, Umlernen und Verlernen dazu gebracht, unerwünschtes Verhalten abzulegen und erwünschtes zu lernen. Ende der 70er Jahre trat die Grundannahme der Konditionierung in den Hintergrund und der Person und ihren Einstellungen und Überlegungen kam zunehmend Beachtung zu: Unsere Gedanken steuern unser Verhalten. Damit wurde die Veränderung der Kognitionen (z.B. Erlernen von Selbstanweisungen) zum Inhalt und Ziel verhaltenstherapeutischer Interventionen. Gleichzeitig gehören behavioristische Methoden (z.B. positive und negative Verstärkung) weiter bzw. wieder zu den Methoden verhaltenstherapeutisch orientierter Therapeuten und Pädagogen.
Sie interessieren sich für Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen, arbeiten in diesem Bereich oder planen eine berufliche Tätigkeit, in der verhaltenstherapeutische Kenntnisse nützlich sind.
Als Absolvent/in geben Sie Eltern und Arbeitgebern die Gewissheit, dass Sie über grundlegende Kenntnisse im Bereich der Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen verfügen. Sie grenzen sich damit von geringer qualifizierten Mitbewerbern ab und dokumentieren Ihren Willen zur qualitätsorientierten Weiterbildung.
Nachdem Sie von uns die Einladung zur Fachkundeprüfung erhalten haben, können Sie diese über das Internet in unserem Online-Studienzentrum innerhalb von 15 Tagen ablegen.
Die Fachkundeprüfung umfasst 50 innerhalb von 90 Minuten zu beantwortende Multiple-Choice-Fragen aus den Bereichen
Zu jeder Frage gibt es drei Antwortmöglichkeiten. Hier ein Beispiel:
Welche Aussage stimmt?
a) Die Verhaltenstherapie sieht jegliches Verhalten
in permanente Lernprozesse eingebunden.
Zum Bestehen der Prüfung müssen 42 der 50 Multiple-Choice-Fragen innerhalb von 90 Minuten korrekt beantwortet werden. Zu jeder Frage gibt es nur eine zutreffende Antwort. Bei Nichtbestehen ist eine einmalige Wiederholung der Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Zur Vorbereitung auf diese Fachkundeprüfung empfehlen wir das Buch "Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen" von Lauth, Linderkamp, Schneider und Brack (Hrsg.).
Nach Bestehen der Prüfung erhalten Sie als Qualifikationsnachweise eine Prüfbescheinigung und ein repräsentatives, unbefristet gültiges Zertifikat. Es enthält eine einmalig vergebene Prüfnummer, mit der sich Dritte von der Authentizität und Gültigkeit Ihres Zertifikats auf www.iflw.de/zertifikat überzeugen können.
Erhalten Psychotherapeuten mit dieser Fachkundeprüfung einen Fachkundenachweis nach § 95c SGB V?
Nein. Mit dieser Prüfung können approbierte Psychotherapeuten keinen Fachkundenachweis nach § 95c SGB V und damit keine Zulassung zur verhaltenstherapeutischen Behandlung von GKV-Versicherten erhalten.
Unsere Prüfungsabsolventen arbeiten u.a. in den folgenden Bereichen:
Die Prüfungsgebühr beträgt einmalig 285 Euro (umsatzsteuerfrei). Nach Zahlungseingang senden wir Ihnen Ihre persönlichen Zugangsdaten zu unserem Online-Studienzentrum per E-Mail zu. In der Prüfungsgebühr sind die Prüfung, die Prüfbescheinigung und das Zertifikat enthalten. Schulungsunterlagen zur Prüfungsvorbereitung sind nicht enthalten.
Für diese Prüfung nehmen wir den Prämiengutschein an. Bitte legen Sie das Dokument Ihrer Anmeldung im Original bei.
Bitte füllen Sie die Prüfungsanmeldung (PDF) aus und senden Sie uns diese per Briefpost oder Fax zu.
IFLW - Institut für integrative Lerntherapie und
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