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| Termine | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Ausbildungsort | Ausbildungsbeginn | Veranstaltungsnummer | Seminartermine | Dauer | Status |
| Hamburg | 14. September 2013 | FF-369-HH | Terminkalender anzeigen | 6 Wochenendblöcke (12 Tage) | |
| Oberschleißheim b. München
|
5. April 2014 | FF-414-M | Terminkalender anzeigen | 6 Wochenendblöcke (12 Tage) | |
Diese berufsbegleitende Zusatzausbildung richtet sich an Fachleute aus dem pädagogischen, psychologischen, psychosozialen oder therapeutischen Bereich: Hochschulabsolventen (z.B. Dipl.-Psychologin, Dipl.-Psychologe, Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Pädagoge, Dipl.-Sonderpädagogin, Dipl.-Sonderpädagoge, Dipl.-Sozialpädagogin, Dipl.-Sozialpädagoge, Lehrer/in) sowie Interessenten mit einer staatlich anerkannten Ausbildung im pädagogischen bzw. therapeutischen Bereich (z.B. Erzieher/in, Vorschulerzieher/in, Kinderpfleger/in, Heilpädagogin, Heilpädagoge, Logopäde, Logopädin, Ergotherapeut/in, Physiotherapeut/in).
Ziele dieser Zusatzausbildung sind der Erwerb von Kompetenzen zur Förderung der kognitiven, psychisch-emotionalen, sozialen und motorischen Entwicklung von Kindergarten- und Vorschulkindern und die Weiterentwicklung der beraterischen Fähigkeiten. Schwerpunkte liegen im Bereich der Früherkennung von Entwicklungsauffälligkeiten und der Förderung der Vorläuferfertigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechnens für einen guten Schulstart und zur Prävention von Lese-Rechtschreib- und Rechenschwierigkeiten. Tätigkeitsschwerpunkte von Frühförderern liegen in den Bereichen:
Ursprünglich wurde unter Frühförderung die Arbeit mit körperlich, geistig
oder seelisch entwicklungsverzögerten Kindern mit Behinderungen oder drohenden
Behinderungen verstanden. Heute ist man sich darüber einig, dass eine frühe
individuelle Förderung allen Kindern einen besseren Start ins Leben ermöglichen
kann. Je nach Grundausbildung der Frühförderin bzw. des Frühförderers kommen
dabei pädagogische, psychologische oder therapeutische Maßnahmen zur Anwendung.
Frühförderer arbeiten u.a. in Beratungsstellen, Frühförderstellen,
Sozialpädiatrischen Zentren, Kindergärten und freien Praxen (z.B. Ergotherapie,
Heilpädagogik, Lerntherapie, Logopädie). Weitere Informationen zur Frühförderung
finden Sie in der Handreichung des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder
des Landes Nordrhein-Westfalen: "Erfolgreich
starten! Schulfähigkeitsprofil als Brücke zwischen Kindergarten und Grundschule"
.
Die Ausbildungsinhalte eignen sich für die Leitung von Kinderkursen und für die Anwendung in einer bestehenden oder geplanten Anstellung im pädagogischen, psychologischen, psychosozialen oder therapeutischen Umfeld. Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten u.a.:
"Die Nähe zu meinem beruflichen Alltag hat mich in der Zusatzausbildung zur
Frühförderin ganz besonders angesprochen. Viele Inhalte und Anregungen habe ich
gleich umsetzen können."
Kirsten N., Heilpädagogin und Kursleiterin für Vorschulkinder
"Von uns Erzieherinnen wird heute erwartet, dass wir die Kinder möglichst
individuell fördern und spielerisch auf die Anforderungen der Schule
vorbereiten. Mit dieser Ausbildung habe ich die dazu passenden Konzepte."
Yvonne H., Erzieherin
Der Gesamtumfang der berufsbegleitenden Ausbildung beträgt rund 380 Zeitstunden und ist in Präsenz- und Selbststudium unterteilt. Das Präsenzstudium findet an sechs Intensivwochenenden (insgesamt 12 Seminartage jeweils Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr und Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr) statt. Die Zusatzausbildung "Frühförderin/Frühförderer" ist kein Fernstudium.
Zwischen den einzelnen Seminaren treffen sich die Teilnehmer/innen in selbst organisierten Intervisionsgruppen. Diese Intervision dient der gemeinsamen Vertiefung von Seminarinhalten, dem Erfahrungsaustausch und der gegenseitigen Hilfestellung. Für den kursübergreifenden Informations- und Erfahrungsaustausch steht den Teilnehmenden zusätzlich unser Internet-Fachforum offen.
| Präsenzstudium | Zeitstunden |
|---|---|
| 6 Blockseminare (12 Seminartage) | 96 |
| Intervision (freiwillig und selbst organisiert) | 34 |
| Gesamt | 130 |
| Selbststudium | Zeitstunden (Mindestaufwand) | Nachweis |
|---|---|---|
| Studium von Fachliteratur | 150 | nein |
| Abschlussarbeit | 100 | min. 15 Seiten |
| Gesamt | 380 |
| Ausbildungsinhalte | |
|---|---|
| Seminar | Inhalte |
| Gesprächsführung und Elternarbeit | Zusammenarbeit mit den Eltern • Grundregeln der Gesprächsführung und Beratung (klientenzentriert, lösungsorientiert und systemisch) • klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl R. Rogers • lösungsorientierte Kurzzeittherapie nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg • Familientherapie nach Virginia Satir • Übungen in Rollenspielen anhand konkreter Fälle |
| Prävention von Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) | Test- und Fördermöglichkeiten der phonologischen Bewusstheit im Übergangsbereich zwischen Kindergarten und Grundschule • Bielefelder Screening zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (BISC) • Würzburger Trainingsprogramme "Hören, lauschen, lernen" und "Hören, lauschen, lernen 2" • Sprachförderung • Vorbeugung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten |
| Prävention von Rechenschwäche (Dyskalkulie) | Entstehung und Erscheinungsbilder von Rechenschwäche • Bedeutung der Psychomotorik für mathematische Grunderfahrungen • Kennenlernen einer praxistauglichen Diagnostik • Förderung der grundlegenden mathematischen Vorläuferfähigkeiten in Kindergarten und Vorschule • Möglichkeiten der individuellen Förderung einzelner Kinder • Elternarbeit |
| Bewegungserziehung, Psychomotorik, Wahrnehmung | Bewegung und Wahrnehmung im Kindergarten und in der Vorschule zur Förderung der motorischen, sensorischen, psychisch-emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung • Einführung in die Psychomotorik in Theorie und Praxis • Methoden der Bewegungsbeobachtung • Videoanalysen |
| Hochbegabung bei Kindergarten- und Vorschulkindern | Erkennen und Fördern von herausragenden Begabungen im Kindergarten- und Vorschulalter • Schaffung begabungsförderlicher Spiel- und Lernumgebungen • Vorstellung der Arbeit und des Konzepts der bundesweit ersten Kindertagesstätte für Kinder mit besonderen Begabungen (CJD Hannover) • Möglichkeiten der Erweiterung des eigenen pädagogischen Handelns |
| Entwicklungsdiagnostik und -einschätzung im Kindergarten- und Vorschulalter | Aufgaben, Grundsätze und Methoden der Entwicklungsbeobachtung und -beurteilung im Vorschulalter • standardisierte Verfahren in der Entwicklungsdiagnostik • Screenings und Testverfahren zur Früherkennung von Entwicklungsauffälligkeiten und zur Feststellung der Schulreife • Grenzsteine der Entwicklung und wesentliche Entwicklungsmeilensteine |
Hinweis: Das Curriculum kann aus organisatorischen Gründen an den einzelnen Veranstaltungsorten variieren.
Alle Dozentinnen und Dozenten arbeiten im Bereich der frühen Förderung von Kindern:
Dr. Petra Küspert, Dipl.-Psychologin, Integrative Lerntherapeutin in eigener Praxis, Entwicklerin von Förderprogrammen für den Vor- und Grundschulbereich, Autorin (u.a. "Hören, lauschen, lernen", "Neue Strategien gegen Legasthenie", "Wie Kinder besser rechnen lernen: Neue Strategien gegen Dyskalkulie")
1. Was ist Frühförderung?
Frühförderung umfasst die Arbeit mit körperlich, geistig oder seelisch entwicklungsverzögerten bzw. behinderten Kindern und die pädagogische Arbeit mit Kindern ohne Behinderungen, z.B. im Bereich der Anbahnung von Vorläuferfertigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechnens. mehr...
2. Seit wann findet die Ausbildung zur Frühförderin / zum Frühförderer statt?
Die Zusatzausbildung zur Frühförderin bzw. zum Frühförderer findet seit 2008 statt. Die bisherigen Teilnehmer/innen stammen aus ganz Deutschland und Österreich.
Für die Vergabe des Zertifikats "Frühförderin" bzw. "Frühförderer" sind erforderlich:
Die Teilnahmegebühr beträgt insgesamt 2360 Euro, zahlbar vorab per Überweisung oder per Bankeinzug ab Ausbildungsbeginn jeweils zum 1. eines Monats in 8 Teilbeträgen à 295 Euro. Die Teilnahmegebühr ist umsatzsteuerfrei.
Fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob eine Kostenübernahme möglich ist. Fortbildungskosten können grundsätzlich als Werbungskosten einschließlich Fahrtkosten zum Unterrichtsort, Verpflegungsmehraufwand und Kosten der Unterbringung (z.B. Hotelkosten) von der Einkommenssteuer abgesetzt werden.
Für diese Fortbildung nehmen wir den Bildungsscheck NRW und den Prämiengutschein an. Bitte beantragen Sie die jeweilige Förderung vor Ihrer Anmeldung und legen Sie das vollständige Dokument Ihrer Anmeldung im Original bei.
Schicken Sie uns das ausgefüllte und unterschriebene
Anmeldeformular
per Post oder per Telefax. Sie erhalten dann die
Einladung und die Rechnung. Bei kurzfristiger Anmeldung muss der Nachweis
über die geleistete Zahlung spätestens einen Tag vor Kursbeginn erbracht
werden. Den genauen Veranstaltungsort teilen wir Ihnen
in der Einladung mit.
IFLW - Institut für integrative
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